Herzlich Willkommen bei der Werner-Weinmann-Stiftung!

Die Werner-Weinmann-Stiftung wurde gegründet, um an den Kommunal- und Landespolitiker sowie Unternehmer Werner Weinmann zu erinnern. Insbesondere soll sein politisches und gesellschaftliches Engagement in seinem Sinne weitergeführt werden. Deshalb haben der Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold und die Familie Weinmann die Initiative zur Gründung der Stiftung ergriffen.

Die Stiftung unterstützt und fördert ideell und materiell das bürgerschaftliche Engagement in der Jugend- und Altenhilfe. Jährlich verleiht die Stiftung den Werner-Weinmann-Preis für herausragende Leistungen im bürgerschaftlichen Engagement.

Preisverleihung 2026

Wir laden Sie hiermit herzlich zur feierlichen Übergabe des Werner-Weinmann-Preises 2026 ein:

Am Sonntag, den 8. November 2026, um 15:00 Uhr
in der Medius-Klinik Nürtingen, Konferenzraum
(Auf dem Säer 1, 72622 Nürtingen)

Heike Baehrens. (Foto: photothek.net)

Die Festrede wird Heike Baehrens halten. Sie ist Vorsitzende des Landessenioren­rats Baden-Württemberg. Sie arbeitete zunächst als Diakonin, bevor sie 17 Jahre Geschäftsführerin im Diakonischen Werk Württemberg war. Anschließend gehör­te sie bis 2025 dem Deutschen Bundestag an. Zuletzt war sie gesundheits­politische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Herr Landrat Musolf, Aufsichtsratsvorsitzender der Medius-Kliniken, hat sein Kommen ebenfalls zugesagt. Die Preisträger werden in einer Gesprächsrunde ihre Arbeit vorstellen. Anschließend laden wir Sie zu Kaffee und Kuchen ein, wobei Sie mit den Preisträgerinnen und Preisträgern ins Gespräch kommen können. Die Veranstaltung wird musikalisch von Georg Hampel umrahmt.

Wir würden uns – gemeinsam mit den Grünen Damen und Herren sowie den Medius-Kliniken – sehr über Ihr Kommen freuen! Eine kurze, formlose Anmeldung wird erbeten unter info(at)werner-weinmann-stiftung.de oder Telefon 07022 / 21 19 20.

Der Werner-Weinmann-Preis 2026 geht an …

Gruppenbild Grüne Damen und Herren

Die Werner-Weinmann-Stiftung verleiht den Werner-Weinmann-Preis des Jahres 2026 an die „Grünen Damen und Herren“, den ehren­amtlichen Besuchsdienst an den Medius-Kliniken Nürtingen.

Die Stiftungsratsvorsitzende Susanne Kränzle erklärt, dass die Begleitung von Patienten eine wichtige, aber auch enorm heraus­fordernde Aufgabe sei. Krankheit oder Operation seien oft ein gravierender Einschnitt.  „Da ist es wichtig, dass diese Menschen mit ihren Sorgen, die oft über die Gesundheit hinausgehen, nicht allein sind“, weiß Kränzle. „Angehörige sind aber manchmal weit weg oder eingespannt. Dem Pflegepersonal fehlt meistens die Zeit, um einfach einmal am Krankenbett zu sitzen und zuzuhören oder Mut zuzusprechen. Kliniken sind außerdem noch viel zu wenig auf den Umgang mit Menschen mit Demenz eingerichtet“, so Kränzle weiter.

Der ehrenamtliche Einsatz der Grünen Damen und Herren sei herausragend, findet Nils Schmid. An allen Tagen der Woche, auch am Wochenende und an Feiertagen, sind sie in der Medius-Klinik auf allen Stationen unterwegs, um Patienten vor allem Zeit zu schenken. „Es ist höchste Zeit, dieses Engagement, das bereits seit 40 Jahren Bestand hat, einmal mit einer Auszeichnung zu würdigen“, so Schmid. Der SPD-Bundestags­abgeordnete ist ehren­amtlicher Vorsitzender der Stiftung.

Die Grünen Damen und Herren organisieren sich komplett selbst. „Wir haben ein offenes Ohr, hören zu, lesen vor, gehen spazieren oder begleiten ängstliche Patienten zu Untersuchungen, halten die Hand und trösten“, beschreibt Nadja Muhr, die Leiterin der Grünen Damen und Herren, deren Tätigkeit. Besonders am Herzen liegt ihr die Palliativstation und auch die Geriatrie. Seit einigen Wochen begleiten sie als sogenannte „Weggefährten“ auch Demenzkranke im Krankenhausalltag. 33 Ehrenamtliche zwischen 25 und 88 Jahren gehören derzeit zum Team.

Die Werner-Weinmann-Stiftung dankte zugleich den anderen Bewerbern für deren bürgerschaftliches Engagement. Die Entscheidung sei angesichts weiterer preiswürdiger Projekte schwergefallen.

Die feierliche Preisübergabe durch die Werner-Weinmann-Stiftung findet am Sonntag, den 8. November 2026, um 15 Uhr in der Medius-Klinik Nürtingen statt.

Erstmals hat die WWS einen Geschäftsführer

Bei der letzten Sitzung von Stiftungsvorstand und Stiftungsrat wurde vorgeschlagen, aufgrund der zunehmenden Organisations- und Verwaltungsaufgaben der Stiftung einen Geschäftsführer einzusetzen. Einstimmig wurde Michael Wechsler zum ehrenamtlichen Geschäftsführer gewählt. „Michael Wechsler ist der Stiftung seit Jahren verbunden und hat sich auch bislang schon in hohem Maße engagiert, so dass wir uns niemand Besseren vorstellen könnten“, so Nils Schmid, der Vorsitzende der Werner-Weinmann-Stiftung. „Wir sind sehr dankbar, dass du bereit bist, diese Aufgabe zu übernehmen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dir“, ergänzte Susanne Kränzle, die Stiftungsratsvorsitzende. Michael Wechsler bedankte sich für das große Vertrauen und betonte: „Die Wertschätzung, die dem Ehrenamt durch die Mitglieder der Stiftung entgegengebracht wird, prägt auch die Zusammenarbeit in den Gremien. Deshalb freue ich mich sehr, nun in dieser neuen, ehrenamtlichen Funktion mit Ihnen zusammenarbeiten zu dürfen.“

Jetzt bewerben! Werner-Weinmann-Preis 2026

Ehrenamtliches Engagement ist ein zentraler Stützpfeiler unserer Zivilgesellschaft. Zum einen organisieren Menschen ihre Interessen selbst, zum anderen übernehmen sie Verantwortung auch für andere. Dafür erhalten sie in der Regel keine materielle Gegenleistung. Umso wichtiger ist die Anerkennung und Wertschätzung durch andere.

Die Werner-Weinmann-Stiftung verleiht einmal im Jahr für außergewöhnliches bürgerschaftliches Engagement den Werner-Weinmann-Preis. Initiativen, Einrichtungen und Vereine können sich selbst mit einer schriftlichen Selbstdarstellung und Begründung für den Preis bewerben oder von anderen Personen vorgeschlagen werden.

Der Schwerpunkt der Stiftungsarbeit liegt in der Förderung der Alten- und Jugendhilfe und der Unterstützung von generations­übergreifenden Projekten. Sie richtet ihr Augenmerk auch auf das vielfältige vorbildliche Engagement, das jenseits des Rampenlichts im Stillen geschieht. Interessenten können sich mit ihrem Projekt bis zum 15. März 2026 für den Werner-Weinmann-Preis bewerben. Bewerbungsunterlagen gehen an die Werner-Weinmann-Stiftung, c/o Nils Schmid MdB, Bahnhofstr. 8, 72622 Nürtingen. Für Rückfragen erhalten Sie Auskunft unter Tel. 07022 / 21 19 20.

Nachfolgend finden Sie ein Formular (als Word-Dokument oder pdf), das Ihnen als Anregung und Leitfaden für Ihre Bewerbung dienen kann. Die Verwendung ist jedoch nicht zwingend.


Werner-Weinmann-Preis 2025: Besuch mit Buch

Die Werner-Weinmann-Stiftung verleiht den Werner-Weinmann-Preis des Jahres 2025 an „Besuch mit Buch“, ein gemeinsames Projekt des Forums 55+ des evangelischen Kirchenbezirks und der Stadtbücherei Nürtingen.

Die Stiftungsratsvorsitzende Susanne Kränzle erklärt, dass vor allem das vielfältige und flexible Angebot die Jury der Werner-Weinmann-Stiftung überzeugt hätte. Besonders die aufsuchende Komponente sei ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung gewesen: „Es werden sowohl Menschen in ihrem privaten Zuhause als auch Bewohner von Pflegeheimen besucht. Hinzu kommt mit dem ‚Büchercafé‘ noch ein Treffpunkt, der Begegnung ermöglicht“, erläutert Kränzle.

Nils Schmid ergänzt, dass Einsamkeit ein immer drängender werdendes Thema sei. „Dass Menschen für andere Menschen da sind, gerade auch für Ältere, macht unsere Gesellschaft lebenswerter. ‚Besuch mit Buch‘ ist deshalb vorbildlich und preiswürdig“, so Schmid. Der SPD-Bundestags­abgeordnete ist ehren­amtlicher Vorsitzender der Stiftung.

Apropos vorbildlich: Dass „Besuch mit Buch“ bereits Nachahmer in anderen Orten gefunden hat, freut die Initiatorinnen des Projekts. Bei Monika Petsch, Diakonin des evangelischen Kirchenbezirks Nürtingen, und Katja Seidel, Bibliothekarin der Stadtbücherei, laufen die Fäden zusammen. Sie sind überzeugt: „Von den Lesebesuchen profitieren beide Seiten, auch die Vorlesenden. Die Austauschtreffen spielen dabei eine wichtige Rolle, weil hier die gemachten Erfahrungen und Erlebnisse besprochen werden können.“

Derzeit sind rund 25 Personen als Vorleserinnen und Vorleser im Einsatz, weitere stehen bereit. „Wir freuen uns aber über weitere Interessierte, die Freude an Büchern und Begegnung haben.“

Die Werner-Weinmann-Stiftung zeigte sich über die gestiegene Bewerbungszahl erfreut. Es seien zahlreiche Projekte vorgeschlagen worden, die einen wichtigen Beitrag in der Jugend- und Altenarbeit leisteten. Ihnen allen gelte Dank und Respekt.

Die feierliche Preisübergabe durch die Werner-Weinmann-Stiftung findet am Sonntagnachmittag, 19. Oktober 2025, in der Stadtbücherei Nürtingen, Marktstraße 7, statt.

20-jähriges Jubiläum

Am 16. Februar jährt sich zum 20. Mal die Gründung der Werner-Weinmann-Stiftung. Sie wurde 2003 zu Ehren des verstorbenen Politikers und Unternehmers gegründet. Weinmann war fast 30 Jahre lang Abgeordneter für den Wahlkreis Nürtingen/Filder im Landtag und zuletzt auch Staatssekretär im Sozialministerium Baden-Württemberg. Bereits in den 1960er Jahren gründete er als junger Unternehmer seine eigene Druckerei- und Verlagsgesell­schaft, die er bis zuletzt führte. Dabei blieb Werner Weinmann immer bodenständig. Als eingefleischter Kommunalpolitiker pflegte er die Bürgernähe und förderte ehrenamtliches Engagement. Er starb 1997 im Alter von nur 61 Jahren.

Um sein langjähriges Engagement im sozialen und bürgerschaft­lichen Bereich zu würdigen und weiterzutragen, wurde auf Initiative des langjährigen SPD-Bundestagsabgeordneten Rainer Arnold und der Familie Weinmann die Werner-Weinmann-Stiftung gegründet. Sie unterstützt und fördert ideell und materiell das bürgerschaft­liche Engagement vor allem in der Jugend- und Altenhilfe sowie von generationsübergreifenden Projekten. Jährlich verleiht die Stiftung den Werner-Weinmann-Preis für herausragende Leistungen im bürgerschaftlichen Engagement. „Dabei richtet sie ihr Augenmerk auch auf das vielfältige vorbildliche Engagement, das jenseits des Rampenlichts im Stillen geschieht“, erläutert der ehrenamtlich tätige Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Nils Schmid. Schmid war 1997 für Weinmann in den Landtag nachgerückt und ist heute Bundestagsabgeordneter der SPD für den Wahlkreis Nürtingen.

Die laufende Stiftungsarbeit wird vor allem durch Spenden finanziert. Mehr dazu unter